Das Münsterland ist bekannt für seine starke mittelständische Wirtschaft, seine Innovationskraft und seine Bodenständigkeit. Doch angesichts globaler Ressourcenknappheit und steigender Umweltanforderungen steht auch unsere Region vor einer großen Herausforderung: der Transformation von einer linearen Wirtschaft hin zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.
Wie das gelingen kann, zeigt das Kooperationsprojekt „Münsterlandfolie“ der Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland. Mehrere Unternehmen aus der Region arbeiten dabei eng zusammen – und energenta ist als wichtiger Projektpartner mit dabei.
Ziel des Projekts ist die Herstellung nachhaltiger Kunststofffolien aus recyceltem Material. Dafür werden zunächst Folienabfälle bei den Textilveredlern Gerhard van Clewe und SETEX gesammelt und sortiert. Anschließend gelangen die gesammelten Folien zu energenta nach Ochtrup. Dort werden sie gesammelt, zerkleinert und zu hochwertigem Regranulat verarbeitet.
Im nächsten Schritt setzen die Unternehmen Bischof + Klein und Gröning das Regranulat zur Herstellung neuer Folien ein. Während des gesamten Prozesses begleitet das Kunststoff-Institut Lüdenscheid das Projekt und sorgt mit einer kontinuierlichen Qualitätssicherung für die Einhaltung der hohen Anforderungen.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie regionale Zusammenarbeit und innovative Recyclingprozesse dazu beitragen können, wertvolle Rohstoffe im Kreislauf zu halten und die Kreislaufwirtschaft im Münsterland nachhaltig zu stärken.
Neugierig geworden? Im Video der Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland erfahren Sie mehr über das Projekt und die beteiligten Unternehmen. Schauen Sie gerne rein!